Infos für Ärzte

Regressgefahr und Wirtschaftlichkeit geht uns alle etwas an:
Deshalb haben wir uns u.a. zum Thema des extrabudgetären Verordnens fortgebildet und die neuesten Listen und Informationen für Sie zusammengefasst. Weiterhin finden Sie auf diesen Seiten zahlreiche Mustervorlagen für gültige Rezepte und Informationen, die es Ihnen erleichtern, Schienen zu verordnen, und die auf unsere Spezialausbildung im Bereich der Frühmobilisierung sowie die damit verbundenen Behandlungsmöglichkeiten, die dies auch für Sie mit sich bringt, hinweisen. Um der Minimalversorgung der Krankenkassen zu begegnen, geben wir unseren Patienten die Möglichkeit, Ihre Therapie oder ergänzende REHA-Plus Maßnahmen über ein grünes Rezept zu erhalten. Auch hier können Sie wirtschaften.

Lassen Sie uns gemeinsam unsere Patienten zufrieden und schnellstmöglich wieder in ihre GRÖSSTMÖGLICHE Selbständigkeit und Schmerzfreiheit entlassen!

Extrabudgetäres Verordnen

Der Spagat zwischen sozialer Notwendigkeit und medizinischer Indikation sowie dem eigenen medizinischem Anspruch und der betriebswirtschaftlichen Risikominimierung ist eine Herausforderung. Nutzen Sie die Möglichkeiten der individuellen und gelisteten Langfristgenehmigungen. Von uns erhalten Sie nach jedem Rezept einen Bericht der Ihnen helfen wird, die Wirtschaftlichkeit zu belegen und den Behandlungsverlauf zu dokumentieren.

Mustervorlagen für Rezepte

Egal, ob für unterschiedliche Diagnosen, extrabudgetär richtiges Verordnen, Schienen, Doppelstunden, thermische Anwendungen oder Gruppentherapie, hier finden Sie die richtige Vorlage für jedes Rezept und alle unsere Arbeitsschwerpunkte wie die Orthopädie/Chirurgie, Neurologie und Pädiatrie. Bei Fragen steht Ihnen unser geschultes Fachpersonal auch telefonisch zur Verfügung und berät sie gern!

Grünes Rezept und Reha-PLUS

Sind Sie der Meinung, dass eine Therapie oder eine ergänzende Maßnahme sinnvoll ist, aber nicht in der Minimalversorgung der Krankenkassen berücksichtigt ist? Möchten Sie Ihren Patienten diese Therapie oder Maßnahme trotzdem verschreiben? Dann nutzen Sie die Möglichkeit des grünen Rezepts! Unsere Leistungen und REHA-Plus-Angebote können Sie und Ihre Praxis so auch in wirtschaftlicher Hinsicht entlasten.

Ergotherapeutische Schienen budgetfrei verordnen

Ergotherapeutische Schienen werden als Hilfsmittel gewertet und deshalb aus dem Heilmittelbudget herausgerechnet. Auf diesen Seiten haben wir Informationen  für Sie zusammengestellt, mit denen Sie die Möglichkeiten und die Bandbreite der ergotherapeutischen Schienen kennen lernen und ganz einfach verordnen können. Ergotherapeutische schienen können in allen unseren Schwerpunktbereichen sinnvoll eingesetzt werden – egal, ob Orthopädie/Chirurgie, Neurologie oder Pädiatrie. Für Patienten sind ergotherapeutische Schienen übrigens zuzahlungsfrei! Sie bezahlen nur die Rezeptgebühr und den Eigenanteil der Behandlung(en).

Warum Frühmobilisierung?

Es gibt viele Gründe, warum man nicht lange bis zum Therapiebeginn warten sollte. Erfahrungsgemäß sind Patienten deutlich schneller wieder fit und können Ihrem Alltag sowie Ihrer Arbeit nachgehen und benötigen dafür weniger Rezeptverodnungen. Sofern es sich um keine konservativ heilende Fraktur handelt, beginnen wir schon ab dem 2. Tag nach OP oder dem Trauma mit der Therapie. Damit die Chancen der Frühmobilisierung genutzt werden können, freuen wir uns über zeitnahe Überweisungen mit dem Hinweis „Akutpatient“ und/oder einen kurzen Telefonanruf/E-Mail von Ihnen mit den nötigen Informationen.

Umstellung auf IFC

„Weiten Teilen der deutschen Ärzteschaft ist die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) noch unbekannt. Doch in den Alltag vieler niedergelassener Vertragsärzte sowie der Ärzte in Rehabilitationseinrichtungen und beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen hat sie bereits Einzug gehalten. Die seit 2006 gültige Regelung zur Verordnung von Rehabilitationsleistungen zulasten der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) mit dem Formular Muster 61 beruht vollständig auf den Prinzipien der ICF. Sie erfordert eine teilhabeorientierte, bio-psycho-soziale Beurteilung durch den Arzt, um einen Patienten in seiner konkreten Lebenswirklichkeit so gut wie möglich zu erfassen. Dies betrifft die körperlichen Schädigungen sowie die Beeinträchtigung der Aktivität und Teilhabe genauso wie die Lebensumstände.“ – Ärzteblatt 2009; 106(38): A-1832 / B-1572 / C-1540